Jüdisches Leben in Frankfurt:
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
Jüdisches Leben hat die Geschichte der Stadt Frankfurt bis in die Gegenwart wesentlich mitgeprägt. Die erste Veranstaltungsreihe zur Mainmetropole Frankfurt greift im Sommersemester 2010 und im Wintersemester 2010/11 diesen spezifischen Aspekt der Stadtgeschichte auf und befasst sich mit der Bedeutung jüdischen Lebens für die geistige, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung Frankfurts.
Workshops, Vorträge, Seminare und Zeitzeugengespräche mit musikalischer Einlage geben Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen detaillierten Einblick in einen wichtigen Lebensbereich Frankfurts.
In Zusammenarbeit mit insgesamt zwölf Institutionen der Stadt Frankfurt wurde ein umfangreiches Veranstaltungsangebot aus den Bereichen Geschichte, Religion, Literatur, Musik und Kunst entwickelt, um die geistige, kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung jüdischen Lebens für die Entwicklung der Stadt Frankfurt vorzustellen. Die Veranstaltungsreihe, die zudem von Zeitzeugengesprächen bereichert wird, hat die Besonderheit, dass nicht nur historische Aspekte, sondern auch gegenwärtige und zukünftige Entwicklungen jüdischer Kultur in Frankfurt behandelt werden.
Beteiligt sind an dieser ersten Veranstaltungsreihe folgende Institutionen der Stadt Frankfurt: Seminar für Judaistik (Goethe-Universität Frankfurt), Isaak-Emil-Lichtigfeld-Schule im Philanthropin, Frankfurter Bürgerstiftung im Holzhausenschlösschen, Jugendbegegnungsstätte Anne Frank e. V., Stadtbücherei Frankfurt, Pädagogisches Zentrum FFM des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt, Amt für multikulturelle Angelegenheiten, Museum der Weltkulturen, Rat der Religionen, Archiv Bibliographia Judaica e. V., Museum Judengasse und Museum für Angewandte Kunst Frankfurt.


